Welche Bedürfnisse hat Gott ?

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Viele Menschen irren aktuell planlos durch die Gegend und glauben fest daran, das ihre Religion und ihr damit verbundener Gott Forderungen stellt. Nur wenn dies Forderungen blind erfüllt werden dann wird es Erlösung geben. So steht es in den sogenannten heiligen Büchern und die kommen direkt von Gott oder? Nun, nachdem wir in der westlichen Welt schön langsam aufgewacht sind und versteht das die sogenannten „heiligen“ Bücher von Menschenhand geschrieben sind und einige der darin stehenden Regeln als eine art Guideline für ein besseres und friedvolles miteinander zu verstehen sind, tauchen seit einigen Jahren wieder finstere Gesellen mit Rauschebärte und anderen Gebetstücher auf, die versuchen mit Gewalt erwachte und aufgeklärte Gesellschaften (und vor allem sich selbst und ihre Familien) gedanklich und geistig wieder ins finsterste Mittelalter zurück zu katapultieren.

Die Botschaften die Sie verkünden sind nicht nur sehr „menschenfeindlich“ sondern unterdrücken und stellen jegliches freie Denken des einzelnen Individuum in Frage oder verbieten es. Selbstverständlich wird zur Untermauerung dieser Regeln, die angeblich in Ihren Büchlein stehen und die mitunter sogar zu töten aufrufen, „Gottes Wille“ propagiert. Kritiker werden sofort im Namen Gottes als blasphemische Gotteslästerer deklariert die es mit härteste Maßnahmen zu bestrafen gilt, alles selbstverständlich ist Gottes Wille, steht ja so im Büchlein…Die Religionseiferer tragen alle Rauschebärte. Warum? Die tragen sie weil sie damit ihren heiligen Propheten der angeblich das Büchlein schrieb so ähnlich wie möglich sehen wollen. Das soll die Autorität untermauern und den Menschen suggerieren: Ich bin besser als Du und ein direkter Abgesandter des ur- Propheten deshalb ist meine Botschaft die einzige, die wahr ist. Ist so ähnlich wie aktuell die ganzen halbstarken Jugendlichen aus der Schirmkapperl Fraktion die sich auch so herrichten wie die Gangster Rapper in ihren Videos, ist also so eine Art „scheiß Gruppenzwang“ 😉

Das Ganze ist für einen aufgeklärten Menschen schon rein optisch an Lächerlichkeiten nicht zu überbieten, aber nun ja die Geschmäcker sind halt verschieden und währen auch kein Problem, würden diese Witzfiguren wie schon gesagt, nicht gerade mit aller Gewalt versuchen die gesamte Menschheit mit ihrer Religion zu vergiften oder einzuschüchtern. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht. Neben verbaler und körperlicher Gewalt bis hin zu Mord und Todschlag sind dafür alle Vehikel zur Durchsetzung der religiösen Überzeugungen erlaubt. Alles selbstverständlich im Namen Gottes und seinem Willen. „Nur“ dieses Vorgehen ermöglicht den sicheren Einzug ins Paradis, denn die Religionseiferer leben wie es scheint nicht hier auf dieser Welt des Lebens willen, sondern nur für das Leben nach dem Tod….hatten wir auf der katholischen Seite alles schon mal. Wie gesagt „hatten wir mal“ und es kommt nun anscheinend wieder !

Ich möchte daher mit diesem Schreiben die Gelegenheit nutzen die komplett verblendeten „Religionseiferer“ über Gottes Bedürfnisse aufzuklären. Warum? Weil ich es mir heraus nehmen auch ein „Verkünder“ von Gottes Wort zu sein, halt ohne Rauschebart und so 😉

Auszug aus dem Buch: Gespräche mit Gott von Neal Donald Walsh, Kapitel 2.

Alles, was euer Herz über Gott erfährt, sagt euch, daß Gott gut ist. Alles, was euch eure Lehrer über Gott beibringen, sagt euch, daß Gott böse ist. Eurer Herz sagt euch, daß Gott ohne Furcht geliebt werden solle. Eure Lehrer sagen euch, daß Gott gefürchtet werden muß, denn er ist ein rachsüchtiger Gott. Ihr sollt in Angst vor Gottes Zorn leben, sagen sie. Ihr sollt in seiner Gegen- wart erzittern, euer ganzes Leben lang das Urteil des Herrn

fürchten. Denn der Herr ist »gerecht«, heißt es. Und Gott weiß, daß ihr in Schwierigkeiten steckt, wenn ihr euch mit dieser schrecklichen Gerechtigkeit des Herrn konfrontiert seht. Deshalb sollt ihr Gottes Geboten »gehorchen«, denn sonst …

Vor allem sollt ihr keine so logischen Fragen stellen wie: »Warum hat Gott, wenn er strikten Gehorsam gegenüber seinen Gesetzen verlangte, die Möglichkeit eines Übertretens dieser Gesetze geschaffen?« Weil Gott, so erklären euch eure Lehrer, wollte, daß ihr die »freie Wahl« habt. Doch was ist das für eine Wahlfreiheit, wenn die Entscheidung für die eine Sache die Verdammnis nach sich zieht? Wie kann der »freie Wille« frei sein, wenn es gar nicht euer Wille ist, sondern der eines anderen, dem entsprochen werden muß? Die euch das lehren, machen aus Gott einen Heuchler.

Man sagt euch, daß Gott Vergebung und Mitgefühl ist, doch wenn ihr nicht in »gebührender Form« um diese Vergebung bittet, wenn ihr nicht auf korrekte Weise »an Gott herantretet«, wird eure Bitte nicht erhört, bleibt euer Ruf unbeantwortet. Selbst das wäre nicht so tragisch, wenn es nur einen einzigen korrekten Weg gäbe, aber es werden so viele »korrekte Wege« gelehrt, wie es Lehrer gibt. Deshalb verbringen die meisten von euch den Großteil ihres Erwachsenendaseins mit der Suche nach dem »richtigen Weg«, Gott anzubeten, ihm zu gehorchen und zu dienen. Die Ironie bei allem ist die, daß ich nicht angebetet werden will, euren Gehorsam nicht brauche und es nicht nötig ist, daß ihr mir dient. Das sind Verhaltensweisen, wie sie historisch gesehen die Monarchen von ihren Untertanen verlangten – meist egomanische, unsichere, tyrannische Herrscher noch dazu.

Es sind in keiner Hinsicht Gottes Forderungen – und es scheint bemerkenswert, daß die Welt bislang noch immer nicht zur Schlussfolgerung gelangt ist, daß es sich um unterstellte Forderungen handelt, die nichts mit göttlichen Bedürfnissen oder Wünschen zu tun haben.

Die Gottheit hat keine Bedürfnisse. Alles-was-Ist ist genau das: alles, das ist. Und deshalb will sie oder mangelt es ihr, schon der Definition nach, an nichts.
Wenn ihr die Wahl trefft, an einen Gott zu glauben, der irgendwie etwas braucht – und der sich, wenn er es nicht kriegt, in seinen Gefühlen dermaßen verletzt fühlt, daß er die bestraft, von denen er erwartet hat, es zu bekommen, dann entscheidet ihr euch für den Glauben an einen sehr viel kleineren Gott, als ich es bin. Dann seid ihr wahrlich Kinder eines minderen Gottes.
Nein, meine Kinder, laßt mich euch nochmals, mittels dieser Aufzeichnungen versichern, daß ich ohne Bedürfnisse bin. Ich brauche nichts…

Ich empfehle an dieser Stelle jedem der nicht so genau weiß warum er überhaupt hier ist und von wo er kommt das Buch von Neal Donald Walsh mal zu lesen. Könnte sein das danach Freude und Hoffnung aufkommt in einer Zeit voller Scheiße und Finsternis die gerade langsam aber sicher auf uns hereinbricht…

Hier der Link zu Amazon: Gespräche mit Gott Band 1

Und nein es ist kein anderes Religionsbuch irgend einer Religionsgemeinschaft sondern ein Aufklärungsbuch bei der Gott (das Universum) mit aller Deutlichkeit klar macht es habe keine Bedürfnisse und wir sind alle aus einem einzigen Grund hier: Erfahrung !