Gott (Das Universum) über: Was ist die Hölle?

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Vorwort von j. Webster

Ich möchte mit dieser kleinen Serie und den Auszügen aus dem Buch Gespräche mit Gott über die wirklichen Bedürfnisse, Regeln und Gesetzte des Universums also „Gott“ im Zusammenhang mit uns allen, Licht ins Dunkel bringen und gerade unseren muslimischen Mitmenschen ein wenig die Sicht auf die Dinge wie sie wirklich sein könnten, näher bringen.

Selbstverständlich habe auch ich keine Beweise über das Geschrieben, doch wer sein Herz öffnet wird instinktiv spüren das diese Worte nicht aus der Kehle eines Religionseiferers kommen, sondern aus dem Herzen also aus unseren Seelen. Es gibt kein „Du musst“ oder „Gott erwartet von Dir“. Auch wenn Gott im Zuge des von mir zitierten Buches u.a. auch die simplen 10 Gebote erklärt, werdet ihr merken, das sind nur Guidelines für ein besseres und faires zusammenleben.

Nicht vergessen: Keiner Eurer Religionseiferer kann das was er euch sagt, auch beweisen, alles eine Frage des Glaubens! Warum also seinen Glauben nicht ändern wenn etwas besser oder schöner oder einfach nur gut klingt ? Nichts ist in Stein gemeißelt…

Nur so ein Gedanke …


Gott (das Universum) über die Hölle

Auszug aus dem Buch Gespräche mit Gott von Neil Donald Walsh Kapitel 2.


SIE IST DIE Erfahrung des schlimmstmöglichen Resultats eurer gewählten Optionen, Entscheidungen und Schöpfungen. Sie ist die natürliche Konsequenz eines jeden Gedan- kens, der mich leugnet oder »nein« sagt zu dem, wer-ihr- seid in Beziehung zu mir.
Sie ist der Schmerz, den ihr durch falsches Denken erleidet. Doch selbst der Begriff »falsches Denken« ist mißverständlich, weil es in diesem Sinn nichts gibt, was falsch ist.

Die Hölle ist das Gegenteil von Freude. Sie ist Unerfülltsein. Sie ist das Wissen über wer-und-was-du-bist und das Scheitern, dies zu erfahren. Sie ist weniger, geringer sein. Das ist die Hölle, und für eure Seele gibt es keine schlimmere.

Aber die Hölle existiert nicht an jenem Ort, den ihr euch phantasiert habt, wo ihr einem ewigen Feuer ausgesetzt seid und in einem Zustand immerwährender Qual und Folter dahinsiecht. Was sollte ich damit bezwecken?

Warum sollte ich, selbst wenn ich den außerordentlich ungöttlichen Gedanken hegte, daß ihr den Himmel nicht »verdient«, das Bedürfnis nach einer Art Rache oder Bestrafung haben, wenn ihr scheitert? Wäre es nicht ganz einfach für mich, mich eurer zu entledigen? Welcher rachsüchtige Teil von mir sollte fordern, daß ich euch einem ewigen, unbeschreiblichen Leiden unterwerfe?

Würde nicht, wenn du darauf »das Bedürfnis nach Gerechtigkeit« antworten solltest, eine einfache Verweigerung der Kommunion mit mir im Himmel dem Zweck der Gerechtigkeit dienen? Ist denn da auch noch das Hinzufügen unendlicher Pein erforderlich?

Ich sage euch, eine solche Erfahrung nach dem Tod, wie sie eure auf Angst gegründeten Theologien konstruiert haben, gibt es nicht. Aber es gibt die Erfahrung der Seele, die so unglücklich, so unvollständig, so viel weniger als ganz, so getrennt von Gottes größter Freude ist, daß es für eure Seele die Hölle sein würde. Doch ich schicke euch nicht dorthin und bewirke auch nicht, daß ihr von einer solchen Erfahrung heimgesucht werdet. Ihr selbst erschafft diese Erfahrung, wann immer ihr euer Selbst auf irgendeine Weise von eurer höchsten gedanklichen Vorstellung von euch selbst abtrennt; wann immer ihr das ablehnt, wer-und-was-ihr- wirklich-seid.

Doch selbst diese Erfahrung ist nicht von ewiger Dauer. Sie kann es nicht sein, denn es entspricht nicht meinem Plan, daß ihr für immer und ewig von mir getrennt seid. Tatsäch- lich ist es ein Ding der Unmöglichkeit, denn um das zu erreichen, müßtet nicht nur ihr leugnen, wer-ihr-seid – ich müßte es ebenfalls. Und das werde ich niemals tun. Und solange einer von uns die Wahrheit über euch bewahrt, wird sich die Wahrheit über euch letztlich behaupten.

Frage: Aber wenn es keine Hölle gibt – heißt das, ich kann tun, was ich will, handeln, wie es mir beliebt, eine Tat begehen ohne Angst vor Vergeltung?

BRAUCHST DU DIE Angst, um das zu sein, zu tun und zu haben, was an sich richtig ist? Muß dir gedroht werden, damit du »gut bist«? Und was heißt »gut sein«? Wer hat letztlich das Sagen darüber? Wer legt die Richtlinien fest? Wer macht die Regeln?

Ich sage dir: Du selbst machst dir deine Regeln. Du selbst legst die Richtlinien fest. Und du selbst entscheidest, wie gut du etwas gemacht hast; wie gut du vorankommst. Denn du bist derjenige, der entschieden hat, wer-und-was-du- wirklich-bist – und wer-du-sein-willst. Und du selbst bist der einzige, der einschätzen kann, wie gut du es machst. Kein anderer wird hier jemals über dich richten, denn war- um sollte und wie könnte Gott über Gottes eigene Schöp- fung urteilen und sie schlecht nennen? Wenn ich wollte, daß du vollkommen bist und alles perfekt machst, dann hätte ich dich von Anfang an im Zustand absoluter Voll- kommenheit belassen. Bei diesem ganzen Prozeß geht es doch nur darum, daß du dich selbst entdeckst, dein Selbst erschaffst, so wie du wirklich bist – und wie du wirklich sein möchtest. Aber das könntest du nicht, wenn du nicht auch die Wahl hättest, etwas anderes zu sein.

Sollte ich dich bestrafen, weil du eine Wahl getroffen hast, die ich dir selbst anheimgestellt habe? Warum hätte ich, wenn ich nicht wollte, daß du eine zweite Wahl triffst, außer der ersten noch weitere Wahlmöglichkeiten erschaffen sollen?

Diese Frage mußt du dir stellen, bevor du mir die Rolle eines verdammenden Gottes zumißt. Meine direkte Antwort auf deine Frage lautet: Ja, du magst ohne Angst vor Vergeltung tun, wie dir beliebt. Aber es wäre dir dienlich, wenn du dir der Konsequenzen bewußt wärest. Konsequenzen sind Resultate, natürliche Ergebnisse. Sie sind nicht das gleiche wie Vergeltung oder Bestrafungsmaßnahmen. Ein Resultat ist einfach ein Resultat.

Es ist das, was sich aus der natürlichen Anwendung der Naturgesetze ergibt. Es ist das, was sich, ziemlich vorhersehbar, als Kon- sequenz dessen ereignet, was sich ereignet hat.
Alles physische Leben funktioniert in Übereinstimmung mit Naturgesetzen. Wenn ihr euch erst einmal an diese Gesetze erinnert und sie anwendet, dann habt ihr das Leben auf physischer Ebene gemeistert. Was euch wie eine Bestrafung erscheint – oder was ihr das Böse nennt oder Pech -, ist nichts weiter als ein sich selbst bestätigendes Naturgesetz.

Denk darüber nach…


Gespräche mit Gott, ist ein sehr informatives Taschenbuch oder Hörbuch vom Autor Neil Donald Walsh. Er schrieb das Buch in den 90er nach einem Gespräch von über einem Jahr , mit Gott. Nun der Titel sollte eigentlich besser „Gespräche mit dem Universum“ heißen, doch scheint die Bezeichnung „Gott“ für die meisten doch mehr greifbarer zu sein.

Das Buch gibt es in jedem gut sortierten Buchladen. Es gibt 3 Teile davon. Teil 1 sollte jeder mal gelesen haben um zu verstehen woher er/sie kommt und wie komisch viele eingelernte Dogmen und Glaubensmuster eigentlich sind. Vor allem wie diese Dinge die persönliche Entwicklung als auch den sorgsamen Umgang mit unseren Mitmenschen behindern. Gerade deshalb sollten die verbissensten Religionseiferer und die am strengsten nach irgendwelchen Regel lebenden einmal einen Blick darauf werfen. Aber Vorsicht, es könnte sein das ihr eure bisherigen Gefängnisse erkennt und den Weg zur Befreiung hier findet 😉

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