Verschwiegen: Muslim-Milizen ermorden in Kaduna 52 Christen

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Während das Massaker an Muslimen in Neuseeland die mediale Berichterstattung beherrschte, dominierte in anderer Hinsicht völliges Schweigen. Dabei sollen laut der Menschenrechtsorganisation „Christian Solidarity Worldwide“ (CSW) allein am 11.3. in Nigeria 52 Christen in den Dörfern von Inkirimi, Dogonnoma und Ungwan Gora brutalst ermordet worden sein – darunter auch Frauen und Kinder.

Bei den Killern handelt es sich laut übereinstimmenden Berichten um Milizen des radikalmuslimischen Fulani-Hirtenvolks.

Massenbegräbnis von Christen

Bereits seit geraumer Zeit überfallen diese immer wieder christliche Bauern und Siedler. Seit Februar scheinen die Massaker einen traurigen Höhepunkt zu erreichen: Laut englischsprachigen Berichten sind seitdem mehr als 120 Christen ermordet worden und rund 100 Häuser zerstört worden – hauptsächlich im nordnigerianischen Bundesstaat Kaduna. Vor mehr als einem Jahr berichtete CNNüber eine besonders blutige Attacke der Muslim-Milizen sowie ein anschließendes Massenbegräbnis.

„Ethnische Säuberung“

Im deutschsprachigen Raum berichten fast ausschließlich nur Alternativmedienüber den schleichenden Genozid an den vor allem als Bauern in der Region lebenden Christen. Hilfeschreie der nigerianischen Christen bleiben laut „Vatican News“offenbar weltweit nahezu ungehört. Laut der Menschenrechtsorganisation „Open Doors“ interessieren sich die Behörden im mehrheitlich muslimisch geprägten Norden Nigerias kaum für das Schicksal des christlichen Bauernvolks.

„Es handele sich um eine ethnische Säuberung im Hinblick auf die Christen und man wolle den nigerianischen ‚Middle Belt‘ islamisieren“, zitiert „Vatican News“ die Initiative „Kirche in Not“. Ethnologen warnen vor einer ähnlichen Entwicklung in Europa – sollte sich die Islamisierung in einigen Ländern des Kontinents weiter fortsetzen.