SELBSTBEDIENUNG Mandat zum Abkassieren

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Wenn es um ihr eigenes Einkommen geht, orientieren sich die Volksvertreter lieber an den Besserverdienern. Diese Selbstbedienung schürt jene Politikerverdrossenheit, die sie dann beklagen.

Kenner der Brüsseler Szene rechnen vor, dass Schulz ein Vielfaches seines Grundgehalts von 112.000 Euro an Zuschlägen erhielt: Eine allgemeine Kostenpauschale (51.000 Euro), eine Residenzzulage (44.000), eine Repräsentationszulage (17.000) sowie an 365 Tagen eine Sitzungspauschale von je 304 Euro, was sich noch einmal auf 111.000 Euro summiert.

Zusammengerechnet erhielt der Kanzlerkandidat, der sich gerne als Sprecher der Menschen gibt, „die für wenig Geld hart arbeiten müssen”, jährlich allein an Zulagen 18.000 Euro im Monat oder 223.000 Euro im Jahr. Steuer- und abgabenfrei! Otto-Normal-Brutto-Verdiener müsste dafür gut eine halbe Million erwirtschaften. Über die Jahre gesehen ist der bescheiden auftretende Martin Schulz, der nun so theatralisch gegen die Millionäre und Steuervermeider in den Konzernen Stimmung macht, sicher selbst Multimillionär.

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