In der planmäßig letzten Regierungsbefragung der laufenden Wahlperiode stellt sich am Mittwoch, 23. Juni 2021, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) den Fragen der Abgeordneten. Die sogenannte “Befragung der Bundeskanzlerin” wurde 2018 eingeführt und findet seither drei Mal im Jahr statt.

Die heutige Befragung ist die voraussichtlich letzte Befragung von Bundeskanzlerin Merkel im Bundestag. Der AfD-Abgeordnete Sebastian Münzenmeier stellte eine Frage zur möglichen Fehlerhaftigkeit von PCR-Tests: Diese seien als Indikator des Inzidenzwertes in der Vergangenheit die Grundlage von Maßnahmen wie Quarantäne und Lockdowns gewesen.

Laut einer Studie der Uni Duisburg-Essen seien PCR-Tests jedoch nicht in der Lage eine Aussage über die Ansteckungsgefahr eines Getesteten zu machen.

Untersuchung von PCR-Tests 

PCR-Tests sind scheinbar kein gutes Mittel, um die Pandemie-Situation richtig einzuschätzen. Viele positiv Getestete seien gar nicht mehr infektiös. Zu diesem Ergebnis kam die Universität Duisburg/Essen. Die Forscher werteten 190 000 Test-Ergebnisse von mehr als 160 000 Menschen aus. Ihre Ergebnisse publizierten sie im Artikel “The performance of the SARS-CoV-2 RT-PCR test as a tool for detecting SARS-CoV-2 infection in the population”, der im “Journal of Infection” erschien.

50-75 Prozent der Fälle wahrscheinlich postinfektiös

Bisher gelten die RT-PCR-Tests als Goldstandard, wenn es um die Corona-Testung geht und die Pandemie-Situation einzuschätzen. Die Ergebnisse der Test werden dazu verwendet, um die Inzidenz zu ermitteln. Das heißt, die Zahl der bundesweiten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Je nach Höhe der Inzidenz werden die Maßnahmen zur Bekämpfung von SARS-CoV-2 angepasst.

Diese Vorgehensweise – Ergebnisse der PCR-Tests als Mittel für politische Entscheidungen zu verwenden- wird nun kritisch hinterfragt. Eine Studie der Universität Essen/Duisburg fand heraus, dass viele positiv Getestete das Corona-Virus gar nicht weitergeben. In ihrer Veröffentlichung folgerten die Wissenschaftler: “In Anbetracht unserer Erkenntnisse, dass mehr als die Hälfte von Personen mit positiven PCR-Testergebnissen wahrscheinlich nicht infektiös waren, sollte die RTPCR-Testpositivität nicht als genaues Maß für die infektiösen SARS-CoV-2-Inzidenz angesehen werden.” 50-75 Prozent der positiven PCR-Tests sind wahrscheinlich postinfektiös. Somit sollten der Studie zufolge die Ergebnisse der PCR-Tests nicht als Grundlage für die Bekämpfung der Pandemie genommen werden.

In dieser Befragung zeigt die noch Kanzlerin dass Sie überhaupt keine Ahnung hat was ein PCR Test macht, noch ob die von ihr verhängten Maßnahmen überhaupt Sinn machen. Damit hat sie sich einmal mehr als komplett unqualifiziert gezeigt. Außerdem ist wie immer ein Hauch von Größenwahn und geistiger Versiertheit bei ihren Ansagen zu spüren….

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Merkel ignoriert Studie über PCR Tests!