Hanf – Das Milliarden-Dollar-Kraut (Doku)

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Der seit Jahrtausenden als Universalheilmittel genutzte Hanf (auch in der traditionellen Klostermedizin) galt ebenso lange als idealer – da schnell nachwachsender und äußerst stabiler – Rohstoff für viele Dinge des täglichen Lebens (Kleidung, Baustoff, Papier …). Die Diffamierungskampagne als „Teufelskraut“ begann in den 1930er Jahren in den USA und ging einher mit dem sicherlich nicht zufälligen industriellen Erstarken der Chemie- und Holzindustrie. Das damalige rassistische Klima unterstützte die Kampagne, da Hanf/Marihuana überwiegend von Menschen dunklerer Hautfarbe konsumiert wurde.

Der Amerikaner Harry Jacob Anslinger führte seinerzeit Kampagnen im Kapf gegen Hanf, was letztendlich die weltweite Illegalisierung von Marihuana in den 1960er-Jahren zur Folge hatte. Unter anderem war er Mitglied bei der Drogenkommission der Vereinten Nationen.