Hamed Abdel-Samad | Islam und Islamkritik (NZZ Standpunkte 2017)

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Der Ägypter Hamed Abdel-Samad wurde 1972 in eine streng religiöse Familie hinein geboren und war als Student Mitglied der radikal-islamischen Muslimbruderschaft. Mit der Auswanderung nach Deutschland ging er den Weg der Selbstaufklärung. Er begann die Probleme seiner Herkunftswelt im Horizont der Religion zu begreifen. Heute ist er ein profilierter Kritiker des Islamismus wie des Islam. Angesichts des grassierenden dschihadistischen Terrors diagnostiziert Abdel-Samad eine Gewaltbereitschaft, die im Koran selber durch die Verbindung von Religionsstiftung und Machtpolitik angelegt sei.

Er hält es an der Zeit, das Buch einer neuen Lesart zuzuführen.

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** Mit Hamed Abdel-Samad unterhalten sich «NZZ»-Chefredaktor Eric Gujer und die Politikphilosophin Katja Gentinetta über seinen «Abschied vom Himmel» des Glaubens, seine Kritik der Lehren des Propheten sowie die Möglichkeiten, den Islam für die heutige Zeit zu reformieren. Sendung vom 12.03.2017