Gott (das Universum) erklärt seine Entstehung und den Zusammenhang mit uns.

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Vorwort von j. Webster

Ich möchte mit dieser kleinen Serie und den Auszügen aus dem Buch Gespräche mit Gott über die wirklichen Bedürfnisse, Regeln und Gesetzte des Universums also „Gott“ im Zusammenhang mit uns allen, Licht ins Dunkel bringen und gerade unseren muslimischen Mitmenschen ein wenig die Sicht auf die Dinge wie sie wirklich sein könnten, näher bringen.

Selbstverständlich habe auch ich keine Beweise über das Geschrieben, doch wer sein Herz öffnet wird instinktiv spüren das diese Worte nicht aus der Kehle eines Religionseiferers kommen, sondern aus dem Herzen also aus unseren Seelen. Es gibt kein „Du musst“ oder „Gott erwartet von Dir“. Auch wenn Gott im Zuge des von mir zitierten Buches u.a. auch die simplen Gebote erklärt, werdet ihr merken, das sind nur Guidelines für ein besseres und faires zusammenleben.

Nicht vergessen: Keiner Eurer Religionseiferer kann das was er euch sagt, auch beweisen, alles eine Frage des Glaubens! Warum also seinen Glauben nicht ändern wenn etwas besser oder schöner oder einfach nur gut klingt ? Nichts ist in Stein gemeißelt…

Nur so ein Gedanke …


Gott (das Universum) erklärt seine Entstehung.

Auszug aus dem Buch Gespräche mit Gott von Neil Donald Walsh Kapitel 2.


Am Anfang war nur das, was Ist, und nichts anderes. Doch Alles-Was-Ist konnte sich nicht selbst erkennen – weil Alles-Was-Ist alles war, was da war, und nichts sonst. Und daher war Alles-Was-Ist … nicht. Denn in Abwesenheit von etwas anderem ist Alles-Was-Ist nicht.
Das ist das große Ist/Ist Nicht, auf das sich die Mystiker seit Anbeginn der Zeit bezogen haben.
Alles-Was-Ist wußte, das es alles war, was da war – aber das war nicht genug, weil es seine vollendete Großartigkeit nur begrifflich, nicht aber erfahrungsgemäß erkennen konnte. Doch es sehnte sich nach der Erfahrung seiner selbst, es wollte wissen, was es für ein Gefühl ist, so großartig zu sein. Das war jedoch unmöglich, weil schon der Begriff »großartig« relativ ist. Alles-Was-Ist konnte nicht wissen, was für ein Gefühl es ist, großartig zu sein, solange sich nicht das, was nicht ist, zeigte. In der Abwesenheit von dem, was nicht ist, ist das, was IST, nicht.

Verstehst du das?

Ich denke, ja. Fahre fort.

GUT. ALLES-WAS-IST wußte eines, nämlich daß da nichts anderes war. Und so konnte und würde es sich niemals von einem Bezugspunkt außerhalb seiner selbst kennenlernen. Ein solcher Punkt existierte nicht. Es existierte nur ein Bezugspunkt, und das war der einzige Ort im Innern. Das »Ist/Ist Nicht.« Das Bin/Bin Nicht.

Doch das Alles von Allem entschied sich dazu, sich selbst erfahrungsgemäß kennenzulernen. Diese Energie – diese reine, unsichtbare, unhörbare, unwahrnehmbare und von daher einem-jeden-anderen- unbekannte Energie – entschied sich, sich selbst als diese vollendete Großartigkeit zu erfahren, die Es war. Und es erkannte, daß es sich dazu eines Bezugspunkts im Innern bedienen mußte.

Es folgerte ganz richtig, daß jeder Teil Seiner Selbst notwendigerweise weniger als das Ganze sein mußte, und daß, wenn es sich selbst in Teile aufteilte, jeder Teil, der ja weniger war als das Ganze, auf den Rest Seiner Selbst blicken und Großartigkeit wahrnehmen konnte. Und so teilte sich Alles-Was-Ist in sich selbst – wurde in einem gloriosen Augenblick das, was dies ist, und das, was das ist. Zum ersten Mal existierten dies und das gesondert voneinander. Und doch existierte beides zugleich und tat all das, was keines von beidem war. So kam es, daß plötzlich drei Elemente existierten: Das, was hier ist. Das, was dort ist. Und das, was weder hier noch dort ist, aber existieren muß, damit das Hier und das Dort existieren können. Es ist das Nichts, in dem alles enthalten ist. Es ist der Nicht-Raum, der den Raum enthält. Es ist das Alles, das die Teile enthält.

Kannst du das verstehen?
Kannst du dem folgen?

Ich denke, ja. Ob du es glaubst oder nicht, du hast das so klar dargestellt, daß ich meine, es tatsächlich zu verstehen.

ICH WERDE NOCH weiter gehen. Nun, dieses Nichts, in dem

alles enthalten ist, ist das, was manche Menschen Gott nennen. Doch das ist auch nicht ganz präzise, denn dies hieße, daß es etwas gibt, das Gott nicht ist – nämlich alles, was nicht »nichts« ist. Aber ich bin Alle Dinge – sichtbar und unsichtbar. Deshalb ist die Beschreibung von mir als das Große Unsichtbare, das Kein-Ding oder der Raum Dazwischen, eine im wesentlichen dem Osten entstammende mystische Definition von Gott, nicht präziser als die im Westen geläufige praktische Definition, derzufolge Gott alles ist, was sichtbar ist. Das Verständnis derer, die glauben, daß Gott Alles-Was-Ist und Alles-Was-Nicht-Ist ist, ist korrekt.

Nun, durch die Erschaffung dessen, was »hier«, und dessen, was »dort« ist, versetzte Gott sich in die Lage, sich selbst zu erkennen. Im Moment dieser großen Explosion aus dem Innern erschuf Gott die Relativität – das größte Geschenk, das Gott je sich selbst machte. Von daher ist die Beziehung das größte Geschenk Gottes an euch, ein Punkt, über den wir später im einzelnen sprechen werden.

Aus dem Kein-Ding ging also Alles hervor – ein spirituelles Ereignis, das völlig vereinbar, identisch ist mit dem, was eure Wissenschaftler die Theorie des Urknalls nennen.
Mit der rasend schnellen Ausbreitung der Elemente wurde die Zeit erschaffen, denn ein Ding war erst hier, dann war es dort – und die Dauer seiner Bewegung von hier nach dort war meßbar.

So wie die sichtbaren Teile Seiner Selbst sich in »Relation« zueinander zu definieren begannen, taten dies auch die unsichtbaren Teile.
Gott wußte, daß die Liebe nur existieren – und sich selbst
als reine Liebe erkennen – konnte, wenn ihr genaues Gegenteil ebenfalls existierte. So erschuf Gott vorsätzlich die große Polarität, das absolute Gegenteil von Liebe – alles,was Liebe nicht ist -, was nun Angst genannt wird. In jenem Moment, in dem die Angst existierte, konnte die Liebe als ein Ding existieren, das zu erfahren nun möglich war. Diese Erschaffung der Dualität zwischen Liebe und ihrem Gegenteil ist das, was die Menschen in ihren verschiedenen Mythologien als die Geburt des Bösen, den Sündenfall Adams, die Rebellion Satans und so weiter bezeichnen.

So, wie ihr euch dazu entschieden habt, die reine Liebe in dem Wesen verkörpert zu sehen, das ihr Gott nennt, habt ihr euch auch entschieden, tiefste Angst in dem Wesen personifiziert zu sehen, das ihr den Teufel nennt.

Manche auf Erden haben um dieses Ereignis herum ziemlich ausgeklügelte Mythologien samt Szenarien von Schlachten und Kriegen mit Heerscharen von Engeln und teuflischen Kriegern, den Kräften von Gut und Böse, des Lichts und der Finsternis aufgebaut.
Diese Mythologien waren der frühe Versuch von Menschen, ein kosmisches Ereignis zu verstehen und anderen auf für sie verständliche Weise von dem zu erzählen, dessen sich die menschliche Seele zutiefst bewußt ist, das aber der Verstand kaum begreifen kann.

Indem Gott aus dem Universum eine geteilte Version von sich selbst machte, brachte er, aus reiner Energie, alles hervor, was jetzt sowohl sichtbar als auch unsichtbar existiert. Mit anderen Worten, auf diese Weise wurde nicht nur das physische, sondern auch das metaphysische Universum geschaffen. Der Teil Gottes, der die zweite Hälfte der Bin-/Bin-Nicht-Gleichung bildet, explodierte ebenfalls zu einer unendlichen Anzahl von Einheiten, die kleiner sind als das Ganze. Diese Energieeinheiten würdet ihr Geister nennen.

In manchen eurer religiösen Mythologien wird gesagt, daß »Gott der Vater« viele Geist-Kinder hatte. Diese Parallele zu der menschlichen Erfahrung vom sich vervielfachenden Leben scheint die einzige Möglichkeit zu sein, den Massen in der Realität die Vorstellung von der plötzlichen Erscheinung – der plötzlichen Existenz – zahlloser Geister im »Reich des Himmels« nahezubringen.

In diesem Fall sind eure mythologischen Geschichten und Erzählungen von der letztlichen Realität gar nicht so weit entfernt. Die endlose Anzahl von Geistern, die meine Totalität ausmachen, sind im kosmischen Sinn meine Nachkommen. Mit dieser Teilung meiner selbst verfolgte ich das göttliche Ziel, genügend Teile von mir zu erschaffen, damit ich mich erfahrungsgemäß kennenlernen kann. Der Schöpfer hat nur eine Möglichkeit, sich in der Erfahrung als Schöpfer zu erkennen: Er muß erschaffen. Und so gab ich all den zahllosen Teilen meiner selbst (allen meinen Geist-Kindern) die gleiche Macht zu erschaffen, die ich als Ganzes besitze. Das meinen die Religionen, wenn sie sagen, daß ihr »nach dem Ebenbilde Gottes« geschaffen wurdet. Es bedeutet nicht, wie manche annahmen, daß wir in unserer physischen Gestalt gleich aussehen (obwohl Gott jede physische Gestalt annehmen kann, die er sich für einen bestimmten Zweck erwählt). Es bedeutet, daß unsere Essenz die gleiche ist. Wir sind aus dem gleichen Stoff gemacht. Wir SIND »derselbe Stoff«! Wir verfügen über die gleichen Eigenschaften und Fähigkeiten – einschließlich der Gabe, physische Realität aus dünner Luft zu erschaffen.

Als ich euch, meine spirituellen Nachkommen, erschuf, war es mein Ziel, mich selbst als Gott kennenzulernen. Ich kann dies auf keine andere Weise als durch euch tun. Somit kann gesagt werden (und es wurde auch viele Male gesagt), daß mein Ziel für euch darin besteht, daß ihr euch selbst als mich erkennt.

Das scheint so erstaunlich einfach zu sein, wird aber sehr komplex, weil es nur eine Möglichkeit gibt, wie ihr euch als mich erkennen könnt, nämlich die, daß ihr euch selbst zuerst als nicht Mich erkennt.

Denk darüber nach…


Gespräche mit Gott, ist ein sehr informatives Taschenbuch oder Hörbuch vom Autor Neil Donald Walsh. Er schrieb das Buch in den 90er nach einem Gespräch von über einem Jahr , mit Gott. Nun der Titel sollte eigentlich besser „Gespräche mit dem Universum“ heißen, doch scheint die Bezeichnung „Gott“ für die meisten doch mehr greifbarer zu sein.

Das Buch gibt es in jedem gut sortierten Buchladen. Es gibt 3 Teile davon. Teil 1 sollte jeder mal gelesen haben um zu verstehen woher er/sie kommt und wie komisch viele eingelernte Dogmen und Glaubensmuster eigentlich sind. Vor allem wie diese Dinge die persönliche Entwicklung als auch den sorgsamen Umgang mit unseren Mitmenschen behindern. Gerade deshalb sollten die verbissensten Religionseiferer und die am strengsten nach irgendwelchen Regel lebenden einmal einen Blick darauf werfen. Aber Vorsicht, es könnte sein das ihr eure bisherigen Gefängnisse erkennt und den Weg zur Befreiung hier findet 😉

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