Die größte Lüge der Presse (Journalist packt aus)

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Regiert in Deutschland eine Lügenpresse? Manipulieren uns die Medien? Sind Journalisten in Wirklichkeit von Politik und Wirtschaft abhängig? Und wird die eigentliche Wahrheit oft für eine knackige Schlagzeile geopfert? Solche schweren Vorwürfe stehen im Raum, nicht erst seit der Relotius-Affäre beim „Spiegel“. Was von dieser Kritik ist völlig überzogen? Und was davon hat ein Zipfelchen der Wahrheit erwischt?

Höchste Zeit, dass ein Vertreter des Berufsstandes des Journalisten antwortet – selbstkritisch, statt die eigenen Reihen nur zu verteidigen. Martin Wehrle ist gelernter Journalist, hat den Reportagepreis der Akademie für Publizistik gewonnen, schreibt seit über 30 Jahren für diverse Medien und ist Autor etlicher Spiegel-Bestseller.

In diesem Video wagt der Journalist Wehrle ein schwieriges Unterfangen: Er nimmt den Berufsstand der Journalisten kritisch unter die Lupe, ohne dabei in heisere Pauschalurteile zu verfallen. Er zeigt auf, wo die Schwächen des aktuellen Journalismus liegen und nimmt auch Bezug auf Claas Relotius. Dieser kritische Blick auf den Journalismus hilft den Medienkonsumenten, die Inhalte besser einzuordnen.

Aber auch Journalisten bekommen die Gelegenheit, sich selbst zu prüfen, handwerklich und moralisch. Eine konstruktive Kritik am Journalismus, die Verschwörungstheorien zurückweist, zugleich aber Schwachstellen offenlegt.